© Dr. Frank Schulze 2013-2015
Philosophische Beratung Wer kann zur Beratung kommen? Was haben Sie davon? Wie läuft das ab? Ist das so etwas wie Psychotherapie? Was kostet das? Literaturtipps Wer kann zur Beratung kommen? Jeder Mensch kann diese Leistung in Anspruch nehmen. Sie brauchen keine Philosophiekenntnisse mitzubringen. Nicht einmal fachphilosophisches Interesse ist Voraussetzung, denn die Philosophische Praxis ist kein Unter- richt. Wer zum Arzt geht, erwartet ja auch keine Medizinvorlesung, son- dern die professionelle Anwendung medizinischen Wissens auf seinen Fall. Ein Besuch in der Philosophischen Praxis kann z.B. sinnvoll sein, wenn Sie einen Mangel an Orientierung oder Lebenssinn verspüren, nicht mehr mit ihrer Lebensführung oder -situation zufrieden sind, eine wichtige Entscheidung zu treffen haben (privat oder beruflich), von religiösen/weltanschaulichen Zweifeln geplagt werden, einen Verlust erlitten haben (menschlich, materiell, ideell), Ihr Verhältnis zu Menschen (in Ihrem persönlichen Umfeld oder auch generell) als problematisch erleben. Gerd Achenbach, der 1981 die erste Philosophische Praxis gründete, fasst es noch etwas grundsätzlicher, wenn er schreibt, die Philosophische Praxis sei eine Einrichtung für Menschen, die verstehen und verstanden werden wollen, von Sorgen oder Problemen gequält werden, von Fragen bedrängt werden, die sie weder lösen noch loswerden können, meinen, sie seien irgendwie steckengeblieben’, ahnen, dass ihre Lebenswirklichkeit nicht ihren Möglichkeiten entspricht, mit ihrem Leben nicht zurechtkommen’, nicht damit zufrieden sind, nur zu leben oder bloß so durch- zukommen’, sich Rechenschaft zu geben suchen über ihr Leben, Klarheit suchen über die Kontur ihres Lebens, sein Woher, Worin, Wohin. Sie können mich gerne auch ansprechen, wenn Sie sich bzw. Ihren Fall in der bisherigen Beschreibung nicht wiederfinden. Denn generell gilt für die Philosophische Praxis, was auch für die Philosophie gilt: Sie definiert sich nicht primär über bestimmte Gegenstände oder Themen, sondern v.a. über ihre Art des Fragens. Es gibt somit kein Thema bzw. keinen Gegenstand der Welt oder des Lebens, der nicht Gegenstand philosophischer Betrachtung und somit Thema in der Philosophischen Praxis werden könnte. Für Unternehmen, Vereine und andere Organisationen sind vor diesem Hintergrund z.B. ihr Auftrag sowie ihre Grundsätze und Leitlinien mögliche Gegenstände einer philosophischen Beratung. Beachten Sie darüber hinaus bitte auch mein Angebot unter Seminare (etwa zum Thema „Was können Führungskräfte von Philosophen lernen?”). nach oben Was haben Sie davon? „Wir haben alle unsere Philosophien, ob wir dessen gewahr werden oder nicht [...]. Aber ihre Auswirkungen auf unser Handeln und unser Leben sind oft verheerend. Deshalb ist der Versuch notwendig, unsere Philosophien durch Kritik zu verbessern.” Karl Popper Im Rahmen der philosophischen Beratung kann ich Sie dabei unterstützen, sich (neu) zu orientieren. Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich Ihnen etwa sage, „wo es langgeht”. Vielmehr helfe ich Ihnen dabei, alte Denk- und Lebensgewohnheiten zu prüfen und neue oder in den Hintergrund geratene Möglichkeiten, Perspek- tiven und Wege zu entdecken und deren Eignung für Sie zu reflektieren. Ich unterstütze Sie dabei, zu Entscheidungen zu kommen und mit jenen Dingen leben zu lernen, die sich nicht durch unsere Entscheidungen ändern oder beeinflussen lassen. Im Ergebnis sollten Sie nicht nur eine konkrete Orientierungshilfe mit- nehmen, sondern vor allem eine gestärkte Orientierungskompetenz. Im Sinne des obenstehenden Zitats, mit dem Popper „die Aufgabe Philosophi- scher Praxis bestimmte, bevor es sie gab” (Achenbach), schließt das die Fähigkeit zu angemessener Selbstkritik ebenso ein wie das Vermögen, Kritik „von außen” nicht vorrangig abzuwehren, sondern für sich nutzbar zu machen, aus ihr zu lernen. Beides bedarf einer gewissen Souveränität und des Mutes, denn dieser   Anspruch - aber auch der mögliche Gewinn für Sie -      lässt den boomenden Bereich weltanschaulicher und  lebenspraktischer Wohlfühlangebote deutlich hinter sich.   Philosophische Praxis hat also auch die Aufgabe, Ihnen  ggf. den nötigen Mut zu machen und Sie zu bestärken,  denn wie Friedrich Nietzsche schreibt: „Auch der  Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er  eigentlich weiß“. Ziele philosophischer Beratung und somit das, was Sie davon haben können, wenn sie gelingt, sind vor diesem Hintergrund zum Beispiel: Selbsterkenntnis Klarheit/Klärung Persönlichkeitsbildung bzw. -reifung Glücksfähigkeit Orientierung für eine gelingende Lebensführung Lebenskunst bzw. „Lebenskönnerschaft” (Achenbach) innere Souveränität Zugewinn an Lebensqualität bzw. -zufriedenheit; auch mit metaphysischer Haltlosigkeit umgehen können nach oben Wie läuft das ab? „Ich habe keine Lehre, ich führe ein Gespräch.” Martin Buber Wenn Sie zum dem Schluss kommen, dass ein Besuch in der Philosophischen Praxis für Sie sinnvoll sein kann, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf. Wir vereinbaren dann einen Termin für ein klärendes und kostenfreies Vorgespräch von ca. 20-30 Minuten. Sollten wir uns auf dieser Grundlage zu einer Zusammenarbeit entschließen, folgen beliebig viele weitere Gesprächstermine von jeweils 60 Minuten. Wie viele Termine es letztlich werden, liegt ganz bei Ihnen und hängt davon ab, wie lange Sie das Gefühl haben, dabei „vorwärtszukommen” oder einen „Gewinn” davon zu haben. Die Gespräche finden an einem Ort Ihrer Wahl statt, also etwa bei Ihnen zu Hause, bei mir oder auch in einem Café oder in der Natur. Es muss zudem nicht immer derselbe Ort sein. Ihr Anliegen bzw. die Fragen, Probleme, Erfahrungen, Beobachtungen, die Sie beschäftigen, besprechen wir dabei im Sinne meines oben beschriebe- nen professionellen Selbstverständnisses. Daraus ergibt sich u.a., dass es für philosophische Beratungsgespräche keinen festen, klar definierten Bestand an „Methoden” oder „Instrumenten” gibt, sondern dass mit jedem und für jeden einzelnen Besucher aufs Neue der für ihn oder sie jeweils „richtige” Weg zu suchen ist. Mit Achenbach ließe sich sogar zuspitzen: „Jede Methode lehrt zwar etwas zu sehen, aber jede gestattet auch, anderes zu übersehen. Philosophische Praxis arbeitet darum nicht mit Methoden, sondern an Methoden. Während sich die Methode die Sache zurechtlegt, erhält für den methodenkritischen Blick der Philosophie die Sache das Recht, die Methode zu korrigieren”. Gleichwohl werden gewisse Kernelemente des Philosophierens immer wieder Anwendung finden, z.B. das Formulieren von begründeten Hypo- thesen und sinnvollen Kriterien, das Prüfen von Argumenten auf logische Korrektheit bzw. von Hypothesen, Theorien oder Auffassungen auf Kon- sistenz, das Klären von Begriffen, das Suchen nach erhellenden Analogien, Metaphern, Beispielen und Gegenbeispielen sowie - natürlich und zuvör- derst - das unvoreingenommene Zuhören und das Stellen und Reflektieren von Fragen. Je nach Fall bzw. Situation können auch klassische Coaching- Tools zum Einsatz kommen, bspw. um Ihre persönliche Wertehierarchie zu identifizieren. Es geht also nicht nur darum, was Sie denken, sondern besonders auch darum, wie Sie denken und fühlen. Auf diese Weise können Sie zu einem besseren Verständnis Ihrer selbst gelangen und von dort aus das Verhältnis Ihrer persönlichen Philosophie (im o.g. Sinne Poppers) zu Ihrer derzeitigen Lebenssituation bzw. ihrem „Problem” (neu) reflektieren. nach oben Ist das so etwas wie Psychotherapie? Nein. Es gibt zwar gewisse Überschneidungen, etwa in der Art der auftau- chenden Probleme und Fragen, aber vor allem gibt es grundlegende Unter- schiede. Insbesondere werden Sie vom Philosophischen Praktiker mit Ihren Fragen und Problemen nicht als krank” und in diesem Sinne heilungs- bedürftig” betrachtet, sondern als ein Mensch, für den Grundfragen der menschlichen Existenz als solcher akut geworden sind - aus welchen Gründen bzw. aufgrund welcher Lebenssituation auch immer.  Folgerichtig werden Sie in  der Philosophischen Praxis  auch nicht „behandelt”. Es  geht nicht um die Linde-  rung von „Symptomen”   oder gar um das „Weg-  machen von Störungen”  bzw. psychologisch-  neurologische „Reparatur-  maßnahmen” zur Wieder- .........herstellung von Lebens- tüchtigkeit, Arbeitsfähigkeit oder Freude. Vielmehr sind Sie hier gleich- berechtigter Partner im gemeinsamen Nachdenken über Fragen der Lebensführung und Weltsicht. Maßstäbe dafür finden sich nicht primär in gesundheitsnahen Kategorien (z.B. „Funktionieren”, „Wohlbefinden”),   die ihren eigenen Geltungsbereich haben, sondern etwa in Begriffen wie Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Gelingendes Leben, Mündigkeit, Verantwortung. In der Philosophischen Praxis wird der Einzelne mit seinen Fragen und Anliegen nicht unter eine Regel subsumiert, hinter der er zu verschwinden droht (in den Heilberufen etwa nach der Art: Patient X ist ein Band- scheibenvorfall”, Patientin Y ist eine Depression”). Vielmehr wird hier jeder Besucher als der ganze individuelle Mensch begriffen und ernstge- nommen, der in seiner Einmaligkeit eben kein x-beliebiger Fall einer (z.B. gesellschaftlichen, kulturellen oder allgemein-menschlichen) Regel ist. Das bedeutet umgekehrt natürlich nicht, dass das Individuum damit jegli- cher Zusammenhänge im genannten Sinn und somit deren Beschränkungen (etwa lebenspraktischer oder ethischer Art) enthoben wäre oder umstands- los aus diesen zu entlassen sei. Unter anderem darüber wird in der Philoso- phischen Praxis eben zu reden sein - und zwar auf eine Weise, die den Praxisbesucher beim Wort” nimmt und seine Anliegen nicht psychologisch verkürzt, sondern auch und vor allem sachlogisch reflektiert, statt seine Aussagen auf ein (psychisch) Dahinterliegendes” abzuklopfen und auf ein solches hin zu interpretieren, um ihn anschließend von dort aus in eine bestimmte Richtung zu therapieren”. nach oben Was kostet das? Das Erstgespräch dauert ca. 20-30 Minuten und ist kostenfrei. Es dient dem Kennenlernen und der Entscheidungsfindung hinsichtlich des weiteren Vorgehens. Das Honorar für ein einstündiges Gespräch in der Philosophi- schen Praxis beträgt 64,- Euro/Stunde. Findet ein Gespräch woanders statt, kommen ab 25 km Entfernung Fahrtkosten von 0,30 EUR/km hinzu. Termine nach Vereinbarung -> Kontakt. nach oben Literaturtipps Achenbach, Gerd B. (2010): Zur Einführung der Philosophischen Praxis: Vorträge, Aufsätze, Gespräche und Essays, mit denen sich die Philosophische Praxis in den Jahren 1981 bis 2009 vorstellte. Eine Dokumentation. Köln: Dinter. Brandt, Daniel (2010): Philosophische Praxis. Ihr Begriff und ihre Stellung zu den Psychotherapien. Freiburg im Breisgau: Alber. Raabe, Peter B. (2001): Philosophical counseling. Theory and practice. Westport, Conn: Praeger. Ruschmann, Eckart: Philosophie und Beratung. In: F. Nestmann, F. Engel, U. Sickendiek (Hg.): Das Handbuch der Beratung. Tübingen: dgvt-Verlag 2004, Bd. 1 (Disziplinen und Zugänge), S. 141-153. Staude, Detlef (Hg.) (2010): Methoden philosophischer Praxis. Ein Handbuch. Bielefeld: Transcript. Wahler, Hendrik (2013): Philosophische Lebensberatung. Begriff, Theorie und Methoden. Marburg: tectum. Zimmer, Robert (2008): Was heißt „einstimmig leben”? In: Ders. (Hg.): Glück und Lebenskunst. Schwerpunktheft Nr. 14 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik, S. 220-227. Zimmer, Robert (2005): Leben als Versuch und Irrtum. Skizze einer kritisch-rationalen Philosophie der Lebenskunst. In: Aufklärung und Kritik 2/2005, S. 80-92. nach oben    
Beratung & Coaching Nachstehend finden Sie Informationen über mein Angebot Philosophischer Praxis im engeren Sinne, also im Sinne philosophischer Beratung. Es geht dabei um Lebensberatung und Coaching auf philosophischer Grundlage und mit primär philosophischen Mitteln. (In den Nürnberger Nachrichten beantworte ich Leserfragen rund um das menschliche Miteinander.) Darüber hinaus biete ich als Ergänzung oder auch unabhängig von der Beratung Biographiearbeit und Weltanschauungsanalyse an. Pädagogische Fachkräfte bzw. Einrichtungen (z.B. KiTas, Grundschulen) sowie interes- sierte Eltern können mich zudem für Philosophieren mit Kindern buchen.
Professionelles Selbstverständnis Im Mittelpunkt der Philosophischen Praxis steht immer der individuelle Mensch mit seinem konkreten Anlie- gen. Daher verbietet sich jede Art von weltanschaulicher Missionierung von selbst. Gleichwohl - und das ist meiner Auffassung nach ein Quali- tätsmerkmal guter Praxis - berate ich natürlich nicht aus dem luftleer- en Raum heraus (wer könnte das?), sondern vor dem Hintergrund meiner eigenen Bildungs- und Lebens- erfahrungen (freilich ohne diese zum  allgemeinen Maßstab zu erheben oder auf Andere zu übertragen). Dialogische Anerkennung & kritisch-rationale Analyse Die Grundlage meines professio- nellen Selbstverständnisses als philosophischer Praktiker sehe ich vor diesem Hintergrund in der Verschränkung von dialogischer Anerkennung und kritisch-rationaler Analyse. Was heißt das? Dialog Die Kern-Methode” der Philosophi- schen Praxis ist der Dialog, wobei ich keiner der zahlreichen Akzentuierun- gen des Dialogischen” in der Ge- schichte der Philosophie (bspw. bei Sokrates/Platon, Hume oder Buber) den alleinigen Vorzug gebe. Beson- ders wichtig scheinen mir jedoch die folgenden zwei Aspekte zu sein: 1. Dialog auf Basis und als Ausdruck einer nicht suspen- dierbaren Grund- anerkennung des Anderen in seinem Menschsein bzw. als auf Verstehen und Verständigung zielende, ,echte’ Begegnung (vgl. v.a.  Buber & Feuerbach). 2. Dialog als Mäeutik” (Heb- ammenkunst”), die nicht etwas in den Dialogpartner hineinpflanzen” will, sondern durch gezieltes Fragen versucht, aus diesem hervorzuholen  und der Reflexion zugänglich zu machen, was in dessen Geist bzw. Intellekt als Erkenntnismöglichkeit bereits angelegt oder enthalten, aber noch nicht erschlossen” bzw. geboren” ist (siehe v.a. Sokrates). Kritik Da es jedoch in der Philosophischen Praxis (frei nach Karl Popper) darum geht, unsere Alltagsphilosophien” zu verbessern, bedarf es neben Anerkennung, Verstehen und Be- wusstmachen auch der Kritik bzw. der kritischen Analyse. Diese richtet sich nie gegen die Person, sondern nimmt auf der Basis dialogischer An- erkennung gewohnte bzw. eingefah- rene Sichtweisen und Denkwege in den Blick, unterwirft diese gemein- sam mit dem Anderen einer bspw. logischen, empirischen oder pragma- tischen Kritik (was auch Zustimmung oder Bestärkung bedeuten kann) und eröffnet dem Anderen dadurch neue Perspektiven. nach oben
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Mit Biographiearbeit sich selbst „auf die Spur kommen”...
Biographiearbeit Lieber einen Knick in der Biographie als einen im Rückgrat?! Biographiearbeit kann Ihnen helfen, Ihr Leben im Ganzen des bisher Ge- und Erlebten besser zu verstehen - sei es als Selbstzweck” bzw. im Dienste der Selbst- erforschung, oder sei es im Rahmen einer (Zwischen-) Bilanz Ihres Lebens, um von hier aus neue Ziele zu entwickeln bzw.  um zu lernen,  Ihren (bisherigen) Lebensgang anzunehmen. Im umfassenden Sinn werden          dabei sämtliche Aspekte des Lebens thematisiert. Es ist jedoch genauso  gut möglich, nur einen bestimmten Bereich in den Blick zu nehmen, z.B. die Berufsbiographie oder die Familiengeschichte.  Sie können dieses Angebot gesondert oder in Verbindung mit einer philo- sophischen Beratung wahrnehmen. Die Kosten entsprechen unabhängig davon jenen der philosophischen Beratung. nach oben
Weltanschauungsanalyse Eine Weltanschauungsanalyse kann auf Ihren Wunsch Bestandteil einer philosophischen Beratung sein, Sie können dieses Angebot aber auch ganz unabhängig davon buchen. Hierbei geht es darum, Ihre Denk- weisen und An- schauungen darauf- hin zu untersuchen, inwiefern Ihnen be- stimmte philosophi- sche Disziplinen besonders wichtig sind (z.B. Ethik, Metaphysik, Anthropologie, Erkenntnis- theorie) und an welche philosophi- schen Schulen oder Positionen Ihr Denken besonders anschlussfähig ist. Manche Menschen haben den Eindruck, in bestimmter Hinsicht oder generell nicht so zu denken wie die Anderen” oder die Mehrheit”. Aber Sie wissen nicht, ob es nicht doch irgendwo Denker gibt oder gab, denen sie nahe- stehen und deren Werke eine Beschäf- tigung für sie lohnen könnte, bei de- nen sich vielleicht sogar so etwas wie eine geistige Heimat” finden ließe. Auch im umgekehrten Fall kann eine Weltanschauungsanalyse fruchtbar sein, wenn dabei nämlich Auffassungen in den Blick genommen werden, von denen man fest annimmt, nahezu jedermann müsste sie eigentlich teilen - um dann festzustellen, dass sie in der Fachphilosophie bestenfalls Randposi- tionen darstellen, die überwiegend - und vielleicht zu Recht - sehr kritisch gesehen werden. Die Weltanschauungsanalyse bietet Ihnen also die Möglichkeit, Ihr Denken in der Fachphilosophie zu verorten und sich so Ihrer eigenen Weltsicht zu vergewissern, sie zu vertiefen, zu stärken, in Teilen zu verändern - oder auch sich ganz davon zu lösen. nach oben
Philosophieren mit Kindern Kinder sind gewissermaßen  „geborene Philosophen”, insofern sie vorbehaltlos grundlegende Fragen etwa existenzieller oder morali- scher Art stellen. Dieses Fragen sollte nicht abge- wehrt, sondern gefördert bzw. entwickelt werden, denn es bildet sozusagen   die natürliche Keimzelle    der geistigen Entwicklung und ist selbst schon als eine grundlegende Kulturtechnik zu betrachten. Da eine entsprechende Unterstützung der Kinder für Eltern und pädagogi- sches Personal i.d.R. eine neue Herausforderung darstellt, biete ich Ihnen meinerseits Unterstützung in Form von Workshops, Vorträgen und Beratung an. Bei Interesse nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu mir auf. nach oben
Martin Buber
Karl Popper
Friedrich Nietzsche
„Dialogstein” auf dem Nürnberger Rechenberg zur Erinnerung an Feuerbachs Tuismus”
Von existenziellen Fragen bedrängt zu werden,                   ist per se kein Zeichen von Krankheit”.
Bildnachweis siehe Erklärung zu Bildern
NN-Rubrik „Lebensfragen” In den Nürnberger Nachrichten können Sie mich in der Rubrik Lebensfragen” rund um das menschliche Miteinander befragen. Kontakt: Redaktion „Leben heute”, E-Mail: lifestyle@pressenetz.de. Beachten Sie jedoch, dass diese Texte notwendigerweise sehr kurz und allgemein gehalten sind und daher keinesfalls eine persönliche Beratung ersetzen können, welche zudem keiner thematischen Beschränkung unterliegt. Nachstehend finden Sie Leseproben zu den Themen „Nachbarschaftshilfe”, „Schadenfreude”, „Kleiderspende” sowie zur Frage, ob man eigenes Glück angesichts des Unglücks anderer genießen kann: Lebensfrage_Nachbarschaftshilfe  (Format: JPG; Größe: 270 KB) Lebensfrage Schadenfreude         (Format: JPG; Größe: 347 KB) Lebensfrage Kleiderspende (Format: JPG; Größe: 636 KB) Lebensfrage Glücksgenuss (Format: JPG; Größe: 427 KB) nach oben
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